Ersetzen Fitnessbänder den Personal Trainer?

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Fitnesstracker werden in Deutschland immer beliebter. Viele Sportler nutzen die Tracker, um die Ergebnisse besser sehen zu können und sich damit langfristig zu motivieren. In diesem Artikel stellen wir uns folgende Frage: „Ersetzen Fitnessbänder den Personal Trainer?
Ersetzen Fitnessbänder den Personal Trainer
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In einer kürzlich veröffentlichten Studie zum Fitness-Tracking in Deutschland wurde gezeigt, dass knapp 30 Prozent aller Deutschen bereits einen Sporttracker verwenden. Das grundlegende Ziel dabei ist meist, die Erfolge der geleisteten Sportaktivitäten zu überprüfen und besser beobachten zu können.

Tracker stiften damit auch ein großes Maß an Motivation, und leisten damit – natürlich nur in sehr abgespeckter Form – einen Teil der Aufgaben eines Personal Trainers. Aus dieser Sicht stellt sich die Frage: Ersetzen Fitnessbänder den Personal Trainer?

 

Personal Trainer sind oft sehr teuer

Fakt ist, dass Personal Trainer oft sehr viel Geld kosten. Ein genauer Preis ist schwer zu sagen, da dieser bei jedem Trainer etwas unterschiedlich ausfällt. Nicht jeder kann die Leistungen eines Personal Trainers für sich beanspruchen. Wenn man allerdings doch dazu bereit ist, die Kosten dafür zu tragen, agieren Personal Trainer natürlich als Motivationsbomben.

Sie erstellen einen langfristigen Trainingsplan, manifestieren dementsprechend die richtige Ernährung und geben genauen Rat, welche Übungen für das Erreichen der Ziele sinnvoll sind. Und beim Training selbst motivieren sie den Sportler mittels geeigneter Ansprachen.

 

Fitnesstracker als günstigere Alternative

Allerdings hat nicht jeder die finanziellen Mittel, sich einen eigenen Personal Trainer zu leisten. Wenn der Sportler dennoch Schwierigkeiten hat, sich langfristig motivieren zu können, liegt die Lösung vielleicht in Fitnesstrackern. Dadurch, dass die Sportbänder die Trainingsleistungen der vergangenen Wochen und Monate speichert und auswertet, sind die Erfolge des Trainings viel besser erkennbar. Aus dieser Sicht erreichen Sportler mehr Motivation durch Fitnesstracker.

Die Fitnessarmbänder tracken die gelaufenen Meter, die verbrannten Kalorien, die Schlafqualität und viele weitere Parameter. Mittels einer Smartphone-App werden die Daten dann am Display ausgewertet und angezeigt. Eine weitere Funktion, die viele Fitness-Wearables mittlerweile anbieten, ist die Erinnerungsfunktion. Diese beinhaltet, dass der Nutzer an die sportliche Aktivität erinnert wird, wenn es wieder Zeit dafür ist. Dadurch gerät das Sporttraining nicht „in Vergessenheit“.

Als Nachteil von Fitnesstrackern im Vergleich zu Personal Trainern ist der persönliche Faktor. Fitnesstracker sind letztendlich bloß technische Hilfsmittel. Personal Trainer sind dagegen echte Menschen. Ein Mensch reagiert auf einen anderen Menschen natürlich wesentlich intensiver als auf ein technisches Gerät.

 

Ersetzen Fitnessbänder den Personal Trainer? – Fazit

Sowohl Fitnesstracker als auch Personal Trainer haben einen gewissen Motivationsfaktor. Dieser Faktor ist bei Personal Trainern natürlich höher, da der Trainer live beim Training neben einem steht. Doch auch Fitnesstracker können mittels technischer Spielereien wie der Erinnerungsfunktion motivierend wirken.

Der große Nachteil von Personal Trainern sind die hohen Kosten, die für jedes Training anfallen. Die Kosten beim Kauf eines Fitnesstrackers sind einmalig und belaufen sich auf die Anschaffungskosten. Diese variieren – je nach Gerät – zwischen 30 und 300 Euro.

Unser Fazit ist also: Den persönlichen Motivationsfaktor eines Personal Trainers können Fitnesstracker nicht ersetzen, dafür sind wir Menschen zu sensible Wesen. Fitnesstracker können aber ebenfalls motivieren und bieten daher eine günstigere Alternative.

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