Was sind eigentlich Fitness Wearables? Meist werden Wearables in Verbindung mit Smartwatches und seit einiger Zeit auch mit Activity Trackern in Verbindung gebracht. Doch um genau zu sein, zählen zu Wearables weitaus mehr Geräte. Laut Definition sind Wearables tragbare Computersysteme. Diese sind meist in irgendeiner Weise am Körper des Nutzers befestigt.

Wearables müssen also nicht zwangsläufig mit einem Armband am Handgelenk getragen werden. Vielmehr zählen auch technische Hörgeräte oder digitale Brillen wie die Google Glass zum breiten Feld der Wearables. Mittlerweile gibt es sogar Kleidungsstücke, die mit Sensoren ausgestattet sind. Diese zählen streng genommen ebenfalls dazu.

 

Fitness Wearables tracken die sportliche Aktivität

Schaut man sich Wearables nur im Kontext der Sport- und Gesundheitsbranche an, dann spricht man von sogenannten Fitness Wearables. Darunter werden sportaffine Smartwatches, Fitness-Armbänder, Fitness Tracker oder auch Activity Tracker verstanden.

Fitness-Smartwatches und Fitnesstracker haben das grundlegende Ziel, die sportliche Aktivität in irgendeiner Form zu tracken. Sie sollen die Trainingseinheiten, die der Nutzer absolviert, messen, speichern und ausgeben. Diese Aktivitäten kann sich der Sportler dann nach der Einheit auf seinem Smartphone oder Tablet anzeigen lassen.

Die Parameter werden in Form von Auswertungen und Statistiken ausgegeben. Dadurch erhält der Nutzer einen guten Überblick über seine sportliche Leistung im Einzelnen, aber auch im Zeitverlauf. Er sieht, wie sich seine Trainingsperformance in den letzten Wochen und Monaten verbessert oder verschlechtert hat.

 

Was können Fitness Wearables?

Das Leistungsspektrum eines Wearables ist natürlich produktspezifisch. Teurere Tracker sind meist mit einer größeren technischen Spezifikation ausgestattet als günstigere Geräte. Letztendlich haben die Wearables aber ein gemeinsames Ziel: Das Tracken der sportlichen Aktivität.

Dazu zählt das Messen bei verschiedenen Sportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen, Wandern, Mountainbiken, Krafttraining, Walken und so weiter. Je nach Sportart werden dann differenzierte Fitness-Parameter ausgewertet. Grob umfassen diese die Distanz, die durchschnittliche Geschwindigkeit, den Kalorienverbrauch, die Anzahl der Schritte, die Anzahl der Wiederholungen oder aber auch die Qualität des Schlafes.

 

Wo finde ich Fitness Wearables?

In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Fitnesstrackern stark gestiegen. Immer mehr Menschen nutzen die technischen Geräte als Begleiter bei sportlicher Aktivität. Daraus resultiert, dass der Markt für Fitness-Wearables enorm gewachsen ist. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Anbietern, die Sport-Wearables herstellen und verkaufen.

Zu nennen sind hierbei die Hersteller Garmin, Apple, TomTom, Misfit, Polar, Fitbit, Samsung, Xiaomi, Huawei, Pebble, Withings und Beurer. Es gibt aber noch viele kleine Hersteller, die in dieser Auflistung fehlen.