Neue Studie zum Fitness-Tracking in Deutschland

GfK hat eine neue Studie zum Fitness-Tracking in Deutschland veröffentlicht. Dabei kam heraus, dass fast jeder dritte Deutsche regelmäßig zu einem Fitness-Wearable oder zu einer Sport-App greift, um die eigene Aktivität zu messen.
Fitness-Tracking in Deutschland
www.gfk.com

 

Die Technik rund um das Sport-Tracking schreitet schnell voran. Die Hersteller müssen diesem Tempo gewachsen sein, um den sich schnell ändernden Bedürfnissen der Nutzer standhalten zu können. So hat beispielsweise Garmin vor kurzem einen Sport-Tracker speziell für Kinder veröffentlicht.

Doch wie sehr sind Fitness-Armbänder eigentlich schon in unserem Alltag integriert? Das weltweit agierende Marktforschungsunternehmen GfK hat hierzu vor kurzem eine neue Studie zum Fitness-Tracking in Deutschland herausgegeben.

 

Jeder dritte Deutsche trackt seine Aktivitäten

Die Studie wurde in 16 verschiedenen Ländern durchgeführt und erfolgte ausschließlich online. Dabei kam heraus, dass im Schnitt jeder Dritte seine Sporteinheiten mittels Smartwatch, Fitness-App oder einem Fitness-Armband trackt.

Die Umfrage zeigte, dass das Tracking vor allem bei Chinesen sehr beliebt sei. 45 Prozent der Teilnehmer gaben an, die sportliche Aktivität regelmäßig zu tracken. Darauf folgten die beiden Länder Brasilien und USA mit jeweils 29 Prozent. An vierter Stelle wurde Deutschland mit 28 Prozent genannt. Demnach nutzt knapp jeder dritte Deutsche eine Fitness-Tracking-Funktion.

 

Nutzverhalten bei Männern und Frauen unterschiedlich

Die Studie legte zudem dar, dass das Nutzverhalten auch geschlechtsabhängig ist. In 11 der 16 untersuchten Ländern wurden die Tracker vermehrt von Männern genutzt. Die fünf Länder, in denen die Nutzung bei Frauen höher lag, waren China, Russland, Frankreich, Australien und Kanada.

 

Alter spielt eine Rolle

Nicht nur das Geschlecht, auch das Alter spielt bei der Nutzung von Fitness-Armbändern eine wichtige Rolle. Vor allem in den Altersgruppen 20-29 und 30-39 werden Sporttracker häufiger verwendet. Erstaunlich ist, dass bei den 15-19 Jährigen gerade einmal jeder Vierte einen Tracker nutzt, um seine sportliche Aktivität zu messen.

 

Gründe fürs Tracking

In der Studie ging zudem hervor, aus welchen Gründen getrackt wird. 55 Prozent der befragten Personen gaben an, Fitness-Wearables einzusetzen, um die eigene Physis zu verbessern. Dabei geht es den Sportlern aber nicht nur um die Leistungssteigerung an sich, sondern auch um die Motivation. 50 Prozent der Teilnehmer bestätigten, dass sie Wearables aus Motivationsgründen verwenden, um beispielsweise regelmäßig daran erinnert zu werden. Neben der Leistung und der Motivation spielt auch der Spaßfaktor eine Rolle, zumindest für 22 Prozent der Teilnehmer.

 

Was sagt uns die Studie zum Fitness-Tracking in Deutschland?

Es ist interessant zu sehen, dass das Tracking von Fitness-Aktivitäten in der Bevölkerung schon sehr weit verbreitet ist. In Deutschland nutzt fast jeder Dritte ein Wearable oder eine App, um seine Sporteinheit zu messen. Zudem ist es sehr erstaunlich, dass Teenager im Ater von 15-19 Jahren bislang kein sonderlich großes Interesse an Trackern haben. Hier besteht noch großes Potenzial.

Insgesamt zeigt uns die Studie, dass Fitness-Wearables vermehrt in unserem Alltag integriert werden und für Viele schon zu einem festen Bestandteil des Alltags zählen.

 

Quelle

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