Smartwatch-Absatz sinkt – warum Wearables dennoch beliebter werden

Laut einer Studie ist der Smartwatch-Absatz deutlich zurückgegangen. Dennoch werden Wearables immer beliebter und sind irgendwann nicht mehr wegzudenken.
Smartwatch-Absatz
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Wearables sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Das Ende des Trends scheint bislang auch nicht in Sicht zu sein. Tech-Experten gehen sogar davon aus, dass im Zuge der Digitalisierung Wearables immer mehr Einzug in unseren Alltag nehmen werden.

 

Smartwatch-Absatz geht deutlich zurück

Das Marktforschungsinstitut International Data Corporation hat vor kurzem eine Studie zum dritten Quartal 2016 veröffentlicht. Aus der Untersuchung geht hervor, dass der Absatz von Smartwatches deutlich abgenommen hat. Im dritten Quartal 2016 haben die Hersteller im Vergleich zum Vorjahres-Quartal über 50 Prozent weniger Wearables verkauft. In Summe entspricht dies 2,7 Millionen Geräte.

 

Apple Watch Verkäufe sinken

Auch Branchen-Primus Apple war von dieser Entwicklung nicht verschont worden. Die Apple Watch verzeichnete sogar einen noch größeren Rückgang. Im Vergleich zum Vorjahres-Quartal musste das Unternehmen einen Absatzrückgang von 71 Prozent hinnehmen.

Allerdings muss dazu gesagt werden, dass dies zahlenmäßig natürlich sehr extrem aussieht, aber zwei ganz plausible Gründe hat. Im Vorjahres-Quartal bot Apple seine Smartwatch erstmals auch in Kaufhäusern an und nicht nur in Online-Shops. Dies hat den Smartwatch-Absatz natürlich beflügelt. Zudem war die zweite Generation der Apple Watch nur zwei Wochen im dritten Quartal zu kaufen, weshalb diese Absätze im Quartalsvergleich fehlen und das Ergebnis natürlich etwas verzerren.

 

Wearables dennoch weiter im Kommen

Der Markt für Wearables erlebt derzeit also eine kleine Flaute, die man so zuvor noch nicht gesehen hat. Der Smartwatch-Absatz sinkt, denoch blicken die Hersteller der Wearables in eine rosige Zukunft. Nicht umsonst gehen viele Tech-Spezialisten davon aus, dass Smartwatches wie die Polar M200 und Fitnesstracker wie die Misfit Shine 2 immer mehr in unseren Alltag integriert werden.

Die zunehmende Vernetzung der Dinge schreitet im Zuge der Digitalisierung schnell voran. Der Smart Home-Gedanke ist ein Beispiel für diesen Fortschritt. Experten gehen davon aus, dass künftig viele Gegenstände in unseren eigenen vier Wänden per Smartphone gesteuert werden können, wenn es nicht bereits der Fall ist. Mittels vieler kleiner Sensoren, werden viele Informationen übermittelt, die direkt auf unsere Endgeräte fließen.

„Sie haben vergessen, das Fenster zu schließen – möchten Sie nun per App das Fenster schließen?“ – dieses Beispiel zeigt, wie weit die zunehmende Vernetzung gehen kann und auch gehen wird. Und dieser Trend wird das Wearable-Geschäft weiter beflügeln. Menschen werden irgendwann zu faul sein, das Smartphone extra aus der Hosentasche oder gar aus dem Rucksack zu holen und viele Dinge direkt mit dem Wearable am Handgelenk steuern.

Wie wir sehen, ist der Smartwatch-Absatz zwar etwas zurückgegangen, wird sich aber im Laufe der kommenden Monate wahrscheinlich wieder normalisieren und letztendlich weiter wachsen.

 

 

 

 

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